Pressebereich

Efe Kaan gewinnt Schreibtisch
Verein fördert Kinderschutzprojekt und verlost Preis


SPAICHINGEN (pm) - Der Verein Help for Children aus Villingen-Schwenningen fördert ein Kinderschutzprojekt, das zum Schutz der Kinder im Straßenverkehr und zum Schutz der Kinder vor Gewalt und Kindesmissbrauch dient. In einem Kindermalbuch werden Alltagssituationen beschrieben, damit die Kinder lernen, dass man nicht bei fremden Leuten ins Auto einsteigen soll, manchmal reicht aber ein Küsschen vom Onkel aus, um Unbehagen auszulösen. Passend zu diesem Thema
„Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr“ hat der Verein in Zusammenarbeit mit der Konrad Merkt GmbH einen Orgoo-Kinderschreibtisch im Wert von über 1500 Euro in Spaichingen verlost. Der Gewinner ist vom städtischen Kindergarten Sonnenschein und heißt Efe Kaan Demir. Ihm wurde der Schreibtisch übergeben. Der mitwachsende Schreibtisch wird den stolzen Gewinner durch seine Schulzeit bis zum Studium begleiten.

Quelle: Heuberger Bote 30.07.2015

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Malbuch gegen Kindesmissbrauch

Gabriele Brucker möchte Prävention verbessern. Malbücher für Vorschul- und Grundschulkinder

Villingen-Schwenningen (est) In den nächsten Tagen werden rund 2000 Kindermalbücher an die Vorschüler in Villingen-Schwenningen verteilt. Das Besondere dar an: In den Malbüchern wird nicht nur das Thema Sicherheit im Straßenverkehr thematisiert, sondern auch Kindesmissbrauch. Herausgebracht wird das Malbuch vom Präventionsbüro "Help for children". Dahinter verbirgt sich eine kleine Firma von drei Mitarbeitern im Technologiepark am Krebsgraben in Villingen, die von Gabriete Brucker geleitet wird. Die Vorschuleinrichtungen erhalten das Buch kostenlos.

Inzwisehen wird das Malbuch, das vom Königsfelder Kunstlehrer DetlefDitz-Burk illustriert wurde, in zwölf Städten in Baden-Württemberg vertrieben. "Die Resonanz ist inzwischen sehr gut", freut sich Gabriete Brucker. "Ich bin erschrocken, dass es vielerorts kaum Präventionsarbeit zum Thema Kindesmissbrauch gibt", beschreibt Gabriete Brucker die Motivation ihrer Geschäftsidee. Sie weist darauf hin, dass bundesweit jährlich schätzungsweise 300 000 Kinder und Jugendliche Opfer sexueller Gewalt werden. Da in den meisten Fällen sexueller Missbrauch bereits zwischen dem fünften und zehnten Lebensjahr beginnt, wendet sich "Help for children" mit den Kindermalbüchern "Nein sagen" gezielt an Kindergärten und Grundschulen, um Lehrer und Eltern zu motivieren, frühzeitig mit der Prävention zu beginnen. Kindergärten und Grundschulen seien besonders geeignet, den Schutz vor sexuellem Missbrauch zu verbessern, denn sie seien neben der Familie die wichtigste Sozialisationsillstanz für Kinder. Zunächst habe sie einen Verein ins Leben rufen wollen, doch dies sei viel zu aufwändig gewesen, so Gabriete Brucker.

So hat sie die Firma "Help for children" gegründet. Im Vordergrund stehe aber nicht der Profit, sondern das Bestreben, Kinder stark zu machen und sie zu lehren, gegenüber Zudringlichkeiten von Erwachsenen auch Nein zu sagen. Ein Malbuch sei gut geeignet, das Thema zu transportieren, weil sich die Kinder intensiv mit den Abbildungen auseinandersetzten.

Quelle: Südkurier 18.04.2011

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Wenn ein Kuss Unbehagen auslöst
»Help for Children« leistet Präventionsarbeit zum Thema Missbrauch

Villingen-Schwenningen (kib). Der Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt ist das zentrale Anliegen von »Help vor Children«. Im Januar 2008 hat Gabriele Brucker das Unternehmen mit Firmensitz im Technologiepark Am Krebsgraben in Villingen gegründet. Seither besucht sie mit Unterstützung zweier Mitarbeiterinnen in ganz Baden-Württemberg Kindergärten und Grundschulen, um Kindern anhand von Malbüchern spielerisch das nötige Selbstbewusstsein zu vermitteln, um »Nein« zu sagen.

»Manchmal reicht ein Küsschen vom Onkel aus, um Unbehagen auszulösen«, verdeutlicht Gabriele Brucker. Dann sollte ein Kind wissen, dass es sich wehren kann und darf. In den liebevoll gestalteten Malbüchern zeigt sie Beispiele, die insbesondere Vorschüler für das Thema sexueller Missbrauch sowie auch für Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisieren sollen.

Nach Rücksprache mit den Kommunen erstellt Gabriele Brucker eine Verteilerliste der Kindergärten, Vor- und Grundschulen, die an dem Präventionsprojekt teilnehmen. Anschließend sucht sie Sponsoren, die die Produktion der Malbücher mit Anzeigen unterstützen. Sobald die Finanzierung gesichert ist, gehen die Bücher in den Druck bei der Isba, gemeinnützige Lohn- und Dienstleistungsgesellschaft mbH, in Balingen, die sich für Menschen mit einer psychischen Behinderung engagiert. »Inzwischen schreiben mich Firmen aber auch schon an, ob sie das Projekt wieder unterstützen können«, berichtet Gabriele Brucker. Dabei gehe es weniger um die Werbung, sondern vielmehr um den Idealismus, den die Betriebe fördern.

In der Regel besucht die gelernte Arzthelferin und Mutter die Kindergärten persönlich und stellt den Gruppen das Malbuch vor. Zusammen mit den Erzieherinnen malen die Kinder die Bücher aus, die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, schließlich aus und arbeiten so die Thematik auf. Ein wichtiger Schritt im Sinne der Prävention, betont Gabriele Brucker. Dank des Vertrauensverhältnisses zu den Betreuerinnen öffneten sich die Kinder. Einzelne hätten auch eigene Negativerfahrungen offenbart, wie sie von den Erzieherinnen im Nachhinein erfahren habe.
In einem weiteren Schritt möchte sich die Villingerin auch an Kinder wenden, die Opfer von Missbrauch geworden sind. Dazu bedarf es jedoch ausgebildeter Partner, weiß die Gründerin von »Help for Children«. Das Unternehmen erwirtschafte übrigens kaum Gewinn, sondern arbeite vorrangig kostendeckend. Eigentlich habe sie einen Verein gründen wollen, »doch der Aufwand wäre zu groß gewesen«.

Quelle: Schwarzwälder Bote 28.04.2010

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